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No more contact for 369 days

Hunger strike: fathers and mothers from binational marriages fight to be able to see their children again


(Translation into English)

Liebe Frau Ackermann,

Vielen Dank fuer den Artikel von der Berliner Morgenpost.

Es ist der erste Artikel ueber den Hungerstreik der mir in den letzten Drei Tagen zugeschickt wurde.  Das heisst, Dr. Jaeckel rief mich gestern morgen an und gab mir einen leuchtenden Bericht.  Es scheint das ueber's Wochenende sehr viel Gutes in der Hinsicht von Medien geschah, aber ich habe sonst nichts darueber gehoert.

Wenn es nicht solche Leute wie Sie gaebe, waere das nicht so.  Es ist ja erstaunlich dass die Zahl der Hungerstreiker so stark angewachsen ist.

Mir tun die armen Teilnehmer, die nun schon auf ungefaehr Zehn oder Elf angewachsen sind, leid, besonders die die sich in Berlin befinden.  Hoffentlich sind da nun noch mehr Leute aus der Allgemeinbevoelkerung die sich der Hungerstreiker etwas annehmen und ihnen mit notwendigen Mitteln and anderer Hilfe zur Seite stehen.  Nicht zum Wenigsten macht es mir Sorge das aerztliche Hilfe nicht selbstverstaendlich zur Verfuegung gestellt werden konnte.  

Gibt es denn in der heutigen Gesellschaft nicht mehr genuegend Leute die es noch fertig bringen Erbarmungsgefuehle aufzumustern?  Das wichstigste Gebot der Karitas, "liebe den Naechsten wie Dich selbst,"  scheint sich dazu verwandelt zu haben dass man zu fuehlen scheint dass man nur sich selbst lieben und sich um keine Anderen kuemmern soll.  Aber vielleicht ist die Sache noch schlimmer.

Der Punkt wurde besonders bewiesen als die Hungerstreiker, die ohne allen Schutz gegen das Wetter sind, in der Gedaechtniskirche vor einem ploetzlichen starken Regenguss Zuflucht suchen wollten und der Kirchenverwalter sie nicht nur aus der Kirche auswiess sondern auch die Kirchentuere gegen sie verschloss.

Soll man daraus entnehmen dass man im heutigen Deutschland ausgestossenenen und ihrer Kinder beraubten Vaetern und Muettern nicht mehr Mitleid gibt als es zur Nazizeit den Juden gegenueber ueblich war?  Hat die deutsche Menschheit wirklich so wenig gelernt dass man anstelle des Erbarmens nur noch kalte Herzen hat?

Gott genade,

Walter Schneider

Box 62, Bruderheim, Alberta, Canada, T0B 0S0
http://fathersforlife.org/actions/icrdemo/2001/index.htm

Dieser Artikel aus dem Ressort Berlin
der Berliner Morgenpost Online vom 17.07.2001
wurde Ihnen geschickt von annemoneackermann@freenet.de
.

Seit 369 Tagen keinen Kontakt mehr

Hungerstreik: Väter und Mütter aus binationalen Ehen kämpfen dafür, ihre Kinder wiederzusehen

Von Regina Köhler

   [Foto nicht mehr zugaenglich]

Der Berliner Bernd Uhl kämpft um den Kontakt zu seinem Sohn Josa, den er seit einem Jahr nicht mehr gesehen hat.

Foto: Schulz

Sie haben seit Tagen nichts mehr gegessen. Nun macht ihnen auch noch das kalte, regnerische Wetter zu schaffen. Zusammengedrängt stehen fünf Männer und eine Frau unter der Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz. Sie kommen aus Frankreich, Südafrika, Kroatien und Deutschland. Sie haben Plakate dabei, auf denen ihre Kinder abgebildet sind. Daneben die Zeit: Tage, Wochen, Monate und Jahre, die diese Mütter und Väter ihre Söhne und Töchter nicht mehr gesehen haben, weil der jeweils andere Elternteil das nicht zulässt.

Auf dem Plakat von Bernd Uhl aus Berlin stehen 369 Tage. So lange ist es her, seitdem er seinen dreijährigen Sohn Josa zum letzten Mal in die Arme schließen konnte. Seine aus Kanada stammende Frau kam im vergangenen Jahr nach einem Urlaub in der Heimat einfach nicht mehr zurück. Das Kind behielt sie bei sich. Uhl stellte daraufhin einen Antrag auf Rückführung des Kindes. Er berief sich auf das Haager Abkommen zum Kindesentzug, wonach Kinder, die im Ausland von einem Elternteil «entführt» wurden, sofort wieder ins Ursprungsland zurückgebracht werden müssen, noch bevor lange Sorgerechtsstreitigkeiten entschieden worden sind. Bis aber der Antrag an die kanadische Behörde weitergegeben war und endlich ein deutscher Gerichtsentscheid vorlag, verging viel Zeit. Die laut Haager Konvention geltende sechsmonatige Rückführungsfrist verstrich. Kanada wurde zum so genannten gewöhnlichen Aufenthaltsort des Kindes erklärt. Uhl kämpft nun darum, seinen Sohn wenigstens sehen zu können.

Gleiches will auch Olivier Karrer.(1) Der Franzose demonstriert gegen die hiesige Rechtsprechung. Seit seine Frau, mit der er in Frankreich lebte, nach einen Deutschlandurlaub nicht zurückkehrte und schließlich in Hamburg das alleinige Sorgerecht zugesprochen bekam, darf er seinen Sohn Julian (7) nicht mehr sehen. Das ist jetzt zwei Jahre her. Für Karrer ein eindeutiger Verstoß gegen das Haager Abkommen, dem Deutschland 1990 beitrat.

Der Hungerstreik begann am vergangenen Mittwoch auf dem Gendarmenmarkt und soll nun unter der Weltzeituhr fortgeführt werden. Damit kritisieren Françoise Dubord, Olivier Karrer, Hervé Chapelliere, Michael Hickman, Josip Krajina und Bernd Uhl - Jacques Rumieg und Richard Vikshöm streiken in den USA - dass Deutschland die Haager Konvention zur Überführung nicht einhalte. «Die deutsche Justiz beruft sich stattdessen sehr oft auf eine Ausnahmereglung, wonach es gestattet ist, die Kinder nicht zurückzuschicken, wenn ihr Wohl gefährdet ist», so Karrer. «Das Wohl des Kindes steht bei diesen Entscheidungen aber nicht im Mittelpunkt», betont Michael Hickman aus Südafrika.

Die Teilnehmer der Aktion fordern nun, dass die deutsche Regierung bis Jahresende dem Europäischen Parlament einen Gesetzentwurf zur Schaffung eines europäischen Familiengesetzes vorlegt, in dem ein Rechtsanspruch des Kindes auf beide Elternteile verankert wird. «In 14 Tagen werden wir Justizministerin Herta Däubler Gmelin treffen, um über diese Forderung zu diskutieren», so Karrer.

Holger Partikel unterstützt die Hungerstreikenden. Der Berliner Jurist ist bei Sorgerechts- und Umgangsverfahren seit Jahren als Verfahrenspfleger und Vermittler und somit als «Anwalt» des Kindes tätig. Seiner Meinung nach wird in Deutschland bei der Rechtsprechung in derartigen Fällen viel zu wenig Wert auf die psychologisch-pädagogische Seite gelegt. Gebraucht würden gut ausgebildete Umgangspfleger, die in der Lage seien, den streitenden Eltern Einhalt zu gebieten, klar für das Wohl des Kindes einzutreten und beteiligte Anwälte daran zu hindern, den Streit noch aufzuschaukeln, damit es am Ende einen Sieger gibt. «Im deutschen Kindschaftsrecht von 1998 heißt es, dass das Kind ein Recht auf den Umgang mit beiden Elternteilen hat. Das ist verbindlich.»

Diesen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.morgenpost.de/archiv2001/010717/berlin/story441667.html

Im Archiv der Berliner Morgenpost finden Sie mehr als 500 000 Artikel. Recherchieren Sie mit der Volltextsuche!

(C) Berliner Morgenpost Online 2001
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Berliner Morgenpost

---English Version---

Dear Mrs. Ackermann, 

Many thanks for the article from the Berliner Morgenpost.

It is the first article about the hunger strike that I received during the past three days.  That is, Dr. Jaeckel called me this Morning and gave me a glowing report.  It appears that over the weekend a lot of good things happened with the media, but other than that I heard nothing from anyone.

If it weren't for people like you, that wouldn't be so.  It is astounding that the number of hunger strikers has grown so strongly.

The plight of the poor participants, which have grown to ten or eleven, touches me -- especially those who are in Berlin.  Let's only hope that there'll be additional people from the general population who'll take the hunger strikers under their arms a bit and will stand at their sides with the necessary things and other help. Not the least of my concerns is that medical assistance could not as a matter of course be put at the disposal of the hunger strikers.  

Can it truly be that in today's society there are no longer sufficient numbers of people that can still manage to muster feelings of compassion?  The most important commandment of charity, "Love your neighbour as you love yourself," appears to have transmuted into that people appear to feel that one must only love oneself and should never care about anyone else.  But perhaps things are worse than that.

That point was driven home especially when the hunger strikers, who are without any protection against the weather, wanted to find refuge from a sudden downpour in the Gedaechtniskirche, and the custodian of the church not only drove them out of the church but locked the church doors against them.

Is one to take therefrom that in today's Germany expunged fathers who were robbed of their children receive no more compassion than was customary with respect to the Jews under the Nazis?  Has German mankind learned so little that one no longer has any compassion but only cold hearts?

God have mercy,

Walter Schneider

Box 62, Bruderheim, Alberta, Canada, T0B 0S0

Please support the hungerstrike in Berlin.
http://fathersforlife.org/actions/icrdemo/2001/index.htm

This article from the Berlin department 
of the Berliner Morgenpost Online, dated 2001 07 17 
was sent to you by annemoneackermann@freenet.de
.

No more contact for 369 days

Hunger strike: fathers and mothers from binational marriages fight to be able to see their children again

By Regina Köhler

   [Photo no longer accessible]

 The Berliner Bernd Uhl fights for contact with his son Josa, whom he has not seen for more than a year. 

Photo: Schulz

They have not eaten anything for days.  Now they've got problems with the cold, rainy weather.  Huddled together, five men and one woman stand under the World-Time Clock at the Alexanderplatz.  They come from France, South Africa, Croatia and Germany. They have placards on which their children are depicted. Next to that the time: days, months and years, for which these mothers and fathers have not seen their sons and daughters, because in each case the other parent doesn't permit that.  

On Bernd Uhl's placard it says 369 days.  That's how long it has been since he last could put his arms around his three-year old son.  Last year his wife of Canadian origin simply didn't return after a vacation to her home country.  She kept the child with her.  Thereupon Uhl  made an application for the return of the child.  He based it on the Hague Convention for Child abduction, according to which children in foreign countries that were «abducted»  by one of the parents must immediately be returned to the country of origin,  long before custody issues have been decided.  However, before the application was passed on to the Canadian authorities and a German court decision was finally at hand, much time went by.  The deadline for the limitation on the return for the child, six months, according to the Hague Convention, had passed.   Canada was declared to be the regular domicile for the child.  Now Uhl  fights to be allowed to be at least able to see his son.

You can access this article [in German] on the Internet at the URL http://www.morgenpost.de/archiv2001/010717/berlin/story441667.html

You can find more than 500,000 articles in the archive  of the Berliner Morgenpost.  Search with the full-text search!

© Berliner Morgenpost Online 2001
All rights reserved
Copying permitted only with the permission of the
 Berliner Morgenpost

Notes:

  1. "Acquittal : Olivier Karrer was acquitted on 8 April 2008 before the district court Hamburg Barmbek of the accusation by the German mother of the common son that he tried in the year 2002 to kidnap his son." By Karin Jäckel, Ph.D., April 11, 2008; unfortunately, Karin Jäckel's account of the Karrer case is in German and not available in English.

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Posted 2001 07
2004 12 15 (reformated)
2008 05 05 (added Karin Jaeckel's account of Olivier Karrer's oppression through judicial rationalizing)