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Hunger for Justice in Berlin

Letter from Karin Jaeckel to ZDF


Date: 28 Jun 2001 17:00 GMT

Subject: Hungerstreik Berlin

Hello, Oliver, dear Maureen,

today I succeeded in interesting the ZDF [Central German Television Network] with its show "Hallo, Deutschland" for the hunger-strike action and sent this eMail to Mr. Beuler....

Karin

This is the eMail-text:
[This page also contains a translation of that letter in English. — WHS]

Hallo, Herr Beuler,

wir haben soeben kurz telefoniert und wie versprochen, schildere ich Ihnen mein Anliegen rasch schriftlich.

Es handelt sich um einen Hungerstreik von aktuell 7 Elternteilen m/w aus mehreren Nationen vornehmlich Amerika und Frankreich, welcher zwischen dem 10. und 13. Juli an einem noch geheim gehaltenen Ort in Berlin starten wird.

Anlass des Hungerstreiks ist die Tatsache, dass Deutschland international die einsame Spitze bei der Ausnutzung des sogenannten Schlupflochparagraphen 13b der Haager Konvention zur Ueberfuehrung entfuehrter Kinder in ihr urspruengliches Heimatland haelt und sich auf diese Weise unruehmlich hervortut. 13b der HKUE regelt den Ausnahmefall, welcher es gestattet, Kinder nicht zurueckzuschicken. Und zwar dann, wenn das Wohl des Kindes durch die Rueckfuehrung gefaehrdet waere.

Im direkten Widerspruch zur HKUE veranstalten deutsche Familiengerichte regelmaessig ein Sorgerechtsverfahren in Deutschland, um die Frage des Kindeswohls zu klaeren, was letztlich dazu fuehrt, dass die betroffenen Kinder nach der meist weit ueber ein Jahr dauernden Verfahren laut Gerichtsbeschluss zu sehr "germannisiert" sind und daher fas Kindeswohl in Deutschland liegt. Man koennte auch sagen, in Deutschland siegt das Faustrecht des Kidnappers mit Hilfe der Gerichte.

Ursache dafuer ist laut Margot von Renesse die Provinzialitaet der Richter/innen und deren Unkenntnis der internationalen Rechtslage sowie die Weigerung der Richter/innen, Verantwortung zu uebernehmen, so dass sie zur Selbstentlastung regelmaessig Sorgerechtsverfahren unter Zuhilfenahme von Gutachtern fuehren.

Um diese Zustaende zu beenden, die letztes Jahr im Sommer von Clinton und Albright heftig bei Schroeder und Fischer beklagt wurden, erhielt Margot von Renesse den Auftrag, ein neues Programm zu erarbeiten. Dieses besagt, dass in binationalen Sorgerechtsverfahren kuenftig nicht mehr jedes Gericht eingreifen darf sondern nur vorbestimmte Zentrale-Gerichtshoefe, dass ferner kein Einzelrichter mehr beschlussfaehig ist sondern eine Gruppe aus einem Richter plus zwei Laienrichtern. Alle drei muessen deutsche Staatsbuerger/innen sein. Einer der beiden Laien muss in einer Kinderhilfsorganisation taetig sein, der anderen in der Botschaft des mitbeteiligten Landes. Ausserdem muss ein/e Gutachter/in als Expert/in hinzugezogen werden, um das Kindeswohl zu ermitteln. Zusaetzlich wurde vom Eurpoaeischen Menschenrechtegerichtshof festgelegt, dass derartige Verfahren kuenftig nicht mehr laenger als ein Jahr dauern duerfen. Dauern sie begruendet doch laenger, muss und wird verlaengert werden.

Theoretisch klingt das gut, doch aendert das nichts an der Tatsache, dass Deutschlands Richter/innen weiterhin gegen das HKUE verstossen, indem sie nicht dem beschlossenen HKUE entsprechen, sondern wie zuvor umfaengliche Sorgerechtsverfahren einleiten und die auslaendischen Elternteile, die die Rueckfuehrung ihrer Kinder verlangen, quasi am langen Arm verhungern lassen, indem sie ihnen den Kontakt mit den Kindern verwehren, weil ja angeblich Rueckentfuehrung drohe.

Dass die Kinder auf diese Weise dem auslaendischen Elternteil entfremdet werden und an PAS leiden, einem weltweit bekannten seelischen Entfremdungssyndrom, welches auf die Manipulation und Aversions-Uebertragung des Kidnappers zurueckzufuehren ist, wird von der deutschen Gerichtsbarkeit unter dem Vorwand des Kindeswohles hingenommen bzw. bestritten.

Die Reaktion des Auslandes auf dieses Problem, welches sich in ca. 1000 Kidnappingfaellen pro Jahr in Deutschland niederschlaegt, ist, dass das deutsche Familiengesetz das "Gesetz des Dschungels" darstelle (J. Chirac) und in seinen Urspruengen das alte Nazi-Lebensborn-Prinzip anwende, Kinder aus dem Ausland zu germanisieren, um die deutsche Rasse zu optimieren und zu staerken. Fuer letztere Thesen werden z.B. Aussagen aus den Verhoerprotokollen der Nuernberger Nazi-Prozesse herangezogen und zum Vergleich neben die Beschlussformulierungen heutiger Richter/innen gesetzt. Die Uebereinstimmung der Wortwahl ist teilweise erschreckend. Auch das Erstarken des Neo-Nazi-Unwesens leistet seinen Beitrag dazu, dass sich diese Vermutungen weltweit bestaerken.

Wenn man glaubt, dass diese Denkweisen in ihren Auswirkungen nur auf binationale Eltern mit Kidnappingerfahrungen begrenzt sind, irrt man. Eine der Erklaerungen, warum die sog. Green und Bluecards nicht im erhofften Ausmass Arbeitskraefte aus dem Ausland anlocken, ist die weit verbreitete Kenntnis des deutschen Familienrechts und die berechtigte Befuerchtung junger Arbeitnehmer/innen, davon eines Tages selbst betroffen zu sein.

Die in Berlin in Hungerstreik tretenden Eltern haben sich seit Jahren vergeblich um eine echte Beziehung zu ihren ihnen entrissenen Kindern bemueht. Sie haben alle legalen Moeglichkeiten ausgeschoepft. Der Hungerstreik ist ihre letzte Hoffnung, auf den Unrechtszustand hinzuweisen, unter dem sie und ihre Kinder leiden und gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf die deutsche Handhabung des HKUE zu lenken. Auf die einzige ihnen noch moegliche Weise treten sie den Beweis dafuer an, dass Deutschland Menschenrechtsverletzungen begeht und das Wohl von Kindern schaedigt.

Deutsche Elternteile, die ebenfalls unter dem Entzug ihrer Kinder leiden und keine Chance haben, gegen die Verweigerung des anderen Elternteils ihr Recht auf Umgang und auch die Pflicht zum Umgang mit ihren Kindern zu erhalten, werden sich der Aktion mit der Darstellung ihrer eigenen Fallbeispiele anschliessen.

Einer der Vaeter aus der Hungerstreikgruppe wurde vorgestern inhaftiert, als er sich in Deutschland einfand, um zu verhindern, dass die Mutter, welche seine beiden Soehne nach Deutschland entfuehrte, den Nachnamen der Kinder gegen seinen Willen aendert. Ihm wurde vorgeworfen, die Kindesmutter bedroht und an ihr Haus uriniert zu haben.

Anders als seinerzeit August von Hannover, Ehemann der Caroline von Monacco, der sich für einen vergleichbaren Akt auf der Hannoveraner Expo allenfalls schämen musste, wurde der hier gemeinte Vater wegen dieses Vergehens von 12 Sicherheitsbeamten in Empfang genommen und abgefuehrt.

Ein Kameramann, der ihn als Zeuge zur Verhandlung begleitet hatte, sowie ein Freund wurden abgedraengt.

Bis heute versuchen die franzoesische und amerikanische Botschaft vergeblich, den Vater, der amerikanischer Staatsbuerger franzoesischer Abstammung ist, aus der Haft zu befreien. Es steht zu erwarten, dass der Vater keinen Verhandlungstermin mehr vor der Sommerpause der Gerichte bekommt und bis zur Wiederaufnahme des Betriebes inhaftiert bleibt.

Nach Tagen vergeblicher Suche, wohin der Vater verbracht worden war, steht nun fest, dass er in der JVO Hannover, Fuhlenburger Landstr.145, einsitzt.

Meine Bitte ist, dass Sie diese ganze Geschichte aufbereiten und ausstrahlen.

Ihre Kontaktperson bleibe gern ich. Sie haben aber auch die Moeglichkeit, mit Olivier Karrer per eMail Kontakt aufzunehmen und ihn um eine Stellungnahme zu bitten. Er ist der direkte Verbindungsmann zur Gruppe der Hungerstreikenden.

Auf Wunsch gebe ich Ihnen seine Kontaktadresse weiter.

Ich selbst bin deutsche Autorin und schreibe Buecher ueber die schweren Probleme seelisch verletzter Kinder und aus dem Leben ihrer Kinder ausgegrenzter ELtern speziell Vaeter, die dieses Schicksal im Vergleich zu Muettern in ekklatanter Weise erleiden, in der feministischen Oeffentlichkeit aber vorzugsweise als "Leidfiguren" oder "heulende Jammerlappen" verunglimpft werden. Siehe "Der gebrauchte Mann, Abgeliebt und abgezockt; Vaeter nach der Trennung "(dtv) oder "Deutschland frisst seine Kinder, Ausgebeutet, ausgebrannt: Familien heute" (Rowohlt)

In den Hungerstreik bin ich insofern involviert, als ich die meisten der Betroffenen persoenlich kenne, vor kurzem an einer internationalen Tagung zur Kidnapping-Problematik teilnahm und seit Jahren versuche, internationale Netzwerke zu bauen, um die Rechte unserer Kinder und Familien zu verbessern.

Fuer Fragen oder Interviews stehe ich Ihnen gern zur Verfuegung.

Mit besten Gruessen und grosser Hoffnung auf Ihre Berichterstattung

bin ich

Karin Jaeckel

 

______________________

The same letter, translated into English:

Hello, Mr. Beuler,

We just spoke shortly on the phone, and as I promised, I'll quickly describe my concern in writing.

It relates to a hunger strike by seven parents (male/femal) from several nations, predominantly from the USA and France, that will begin at an as yet unrevealed location in Berlin, starting between the 10th and 15th of July.

The hunger strike is motivated by the fact that, internationally, Germany holds a lonely leading position in the exploitation of the so-called loop-hole-paragraph 13b of the Hague Convention for the transfer of children into their country of origin, and that it excels ingloriously in that manner. Par.13b of the Hague Convention regulates the exception, which permits not to send children back, that is, then when the welfare of the child would be endangered through a return.

In direct contradiction to the Hague Convention, German family courts routinely hold custody hearings in Germany, to clear up concerns regarding questions of "the welfare of the child," which in the end leads to the situation where the affected children -- after judicial processes that mostly last far longer than one year -- are then according to the court decision too far germanized, and that therefore the welfare of the child lies in Germany. One could say that in Germany the law of the cudgel of the kidnapper is victorious, with the help of the Courts.

According to Margot von Renesse, the cause of that is the provincialism of the judges and their lack of knowledge of the international legal position, as well as their refusal to take on responsibility, so that to relieve themselves of that they routinely hold custody hearings with the assistance of experts.

To bring an end to these circumstances, about which in the summer of last year Clinton and Albright strongly voiced their complaints to Schroeder and Fischer, Margot von Renesse received the mandate to develop a new program, according to which in future any court can no longer interfere in binational custody processes, but that this will be the exclusive domain of pre-determined central courts of law, that, furthermore, no single judge but instead a panel of judges comprised of one judge and two lay-judges will have the power to make a decision. All three of the judges are to be German citizens. One of the lay-judges is to be someone who is active in a child-help organization, the other in the embassy in the participating country. Furthermore, an expert must become involved to determine what is best for the welfare of the child.

In addition, the European Court of Human Rights determined that in the future processes of that kind are not permitted to last for more than one year. Should they justifiably last longer, they must and will be extended.

That sounds good, in theory, but it changes nothing with respect to the matter of concern, that Germany's judges continue to violate the Hague Convention, whereby they don't comply with the ratified Convention but as before initiate extensive custody proceedings and thereby let the foreign parents who demand the return of their children wither away on the extended arm of the law through their refusal to grant them contact with their children, ostensibly on account of the risk of retaliatory child abduction.

Under the pretence of the welfare of the child, it is accepted or perhaps disputed that the children become estranged in this fashion from the foreign parent and come to suffer from PAS [Parental Alienation Syndrome], known world-wide to be traceable back to manipulation of the children and the transference of antagonistic feelings toward the other parent.

The reaction by foreign nations, to a problem which manifests itself in about 1000 cases of kidnapping to Germany per year, is that the German family law represents "the law of the jungle" (J. Chirac), and that it is a renewed application whose origins go back to the old Nazi Lebensborn-principle of the germanization of foreign national children, to thereby optimize and re-juvenate the German race. In support of that hypothesis, for instance, testimonies were pulled out of the transcripts of the examinations during the Nuremberg War-Trials and compared to the wording used in the final decisions by today's judges. The similarities in the choice of words is frightening in parts. Then the promotion of the nuisance of Neo-Nazism, too, makes a contribution to the fact that those suspicions are becoming stronger — world-wide.

If anyone believes that these thought processes are limited in their impact to binational parents affected by child abductions, he is mistaken. One of the explanations why the so-called Green- and Blue Cards [sic] don't provide the hoped-for extent of luring work forces from foreign nations, is the wide-spread knowledge of German family law and the justified fear by [prospective] young employees to be one day affected by it.

The parents who will begin their hunger strike in Berlin strove for years in vain to have a true relationship with the children that were torn from them. They exhausted all legal avenues. The hunger strike is their last hope to draw attention to the state of injustice under which they and their children suffer, and to simultaneously steer attention to the German manipulation of the Hague Convention. By this only possible method remaining to them, they give witness that Germany abuses human rights and harms the welfare of children.

German parents, who also suffer from the removal of their children and have no chance to assert their right against the refusal of the other parent to permit them a meaningful relationship with their children or to even exercise their duty in relation to that, will join the action with presentations of their own case histories.

One of the fathers who is a member of the hunger-strike group was placed under arrest just two days ago when he arrived in Germany to prevent the mother, who had abducted both their sons to Germany, from changing the family name of the children against his will. It was alleged that he had uttered threats against the mother and that he had urinated on his mother-in-law’s lawn. He was charged with having caused DM 45,000 in damages.

(See http://www.isonet.fr/maurice)

Quite differently from what happened when at that time Prince August von Hanover, husband of Caroline of Monaco, who at the most had to feel ashamed for a comparable act at the Hanover Exhibition, the father indicated now was on account of that transgression subjected to a reception by 12 security officers and hauled away in handcuffs.

A camera man, who had accompanied him as a witness for the hearing, and another friend as well were pushed away. The American and French embassies have until today been trying in vain to have the father, who is of French origin but has American citizenship, released from incarceration. It is to be expected that the father will be unable to have a hearing scheduled before the beginning of the summer break and will remain incarcerated until the judicial bustle reconvenes.

After days of unsuccessfully searching for the whereabouts of the father, it has now been determined with certainty that he is incarcerated at JVO Hannover, Fuhlenburger Landstr. 145.

My request is that you work on this whole story and broadcast it.

I would gladly remain your contact. However, you also have the possibility to contact Olivier Karrer via e-mail and to ask him for a position statement. He is the direct spokesman for the group of hunger strikers. Write to him at OKarrer@aol.com

I am a German author and write books about the grave problems of emotionally hurt children and about the lives of parents who are expunged from their children's lives, especially fathers, who in comparison to mothers suffer this destiny far more often, who, however, are preferred to be denigrated by the feminist public as whiners and cry-babies. See also "The Secondhand Man, Loved no longer and pillaged; Fathers after Separation"(dtv)[1] or "Germany devours its children: Families today : Exploited and burned-out," (Rowohlt)[2]

I'm involved in the hunger strike to the extent that I personally know most of those who participate, that I just a short while ago participated in an international conference on the issues of parental child abduction[3], and that I have for years been involved in attempts to construct international networks that dedicate themselves to improve the rights of our children and families.

I'll gladly be at you disposal for questions and interviews.

With the best of greetings and greatly hoping for your report,

I remain

Karin Jaeckel

________________

1.) "The Secondhand Man," excerpts: http://www.fathersforlife/kj/orphans.htm

2.) "Germany devours its children," excerpts: http://www.fathersforlife/kj/germany_devours_its_children.htm

3.) "Divorce and Separation in Germany: Causes and Consequences; Endeavour of Explanation," transcript of presentation: http://www.fathersforlife/kj/wash/teil1.htm


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Posted 2001 06 29
Updates:
2001 07 04 (installed links to articles on child abductions from the Hague Convention)
2004 12 15 (reformated)